Peru / Cordillera Huayhuash

Zum Fotoalbum Cordillera Huayhuash
Zum Fotoalbum Lima und Inkakultur

Vorwort:
Nach den wirklich guten Erfahrungen die wir 2010 in Peru sammeln konnten, kam sehr bald der Wunsch bzw. die Idee eine Trekkingreise mit meiner Lebensgefährtin Michaela (kurz Michi) zu unternehmen. Da wir in der Planung unseres Urlaubs etwas gebunden sind, fiel die Wahl sehr schnell wieder auf das Land in den Anden. Hans Thurner gab mir den Hinweis, dass die Cordillera Huayhuash ein wirklich lohnendes Ziel ist. Er besuchte die Huayhuash im Vorfeld unserer Tour 2010. Weiterlesen

Huascaran 6768m / Cordillera Blanca / Peru

Zum Fotoalbum Huascaran

Vorwort:
Nach einer kurzen Erholung in Huaraz stand das Unternehmen Huascaran auf dem Programm. Der Huascaran ist ja bekanntlich der höchste Berg Perus und der vierthöchste Berg Südamerikas. So gut die Stimmung unserer peruanischen Crew am Alpamayo war, so große Bedenken hatten sie vor dem Aufbruch. Am Tag vor der Abreise zum Berg gab es darum lange Diskussionen, ob wir den Huascaran versuchen sollen, oder ein anderes Ziel ins Auge fassen sollten. Wie gesagt nach langen Diskussionen entschieden wir zum Huascaran zu gehen.

Die Tour :

Am 29. Juni ging es mit dem Bus von Huaraz nach Musho. Hier auf ca. 3000m Seehöhe wurden die Tragetiere beladen und es ging los Richtung Base Camp auf 4200m Seehöhe. Wie schon oben erwähnt war die Stimmung eine ganz andere als am Santa Cruz Trek zum Alpamayo. Es war ziemlich warm an diesem Tag und auf guten Weg geht es berauf in das herrlich gelegene Base Camp auf ca. 4200m. Dieses terassenförmig angelegte Lager bietet tolle Blicke auf die Cordillera Negra.
Am nächsten Tag nehmen wir den Aufstieg in das Hochlager 1 in Angriff. Das heißt, dass wir unsere persönlichen Sachen (Schlafsack, Unterlegsmatte, Pickel, Gurtzeug; Steigeisen usw.) wieder selber schleppen müssen. Das Hochlager befindet sich auf ca. 5300m und wir passieren dabei das Refugio Huascaran (4675m). Nach dem Refugio müssen wir uns registrieren und unseren Eintritt bezahlen. Dann geht es aufs Eis Richtung High-Camp 1. Es war ein ziemlich mühsamer Aufstieg über den unschwierigen Gletscher. Das Wetter war uns auch bei dieser Tour nicht immer wohl gesonnen.
Der geplante weitere Weg führt durch den imposanten und gefährlichen Eisbruch auf die Garganta (ca 6000m = Sattel zwischen Nord- und Südgipfel des Huascaran), wo Hochlager 2 geplant ist und von dort zum Gipfel.
Hier liegt auch genau der Knackpunkt der Tour und die Ursache für die Unruhe in unserer Begleitmannschaft. Der gewaltige Eisbruch war in dieser Saison ziemlich unberechenbar und instabil. Für mich (Euer Hüttenkönig) war es bald klar, dass mir das Risiko zu hoch ist um in diesen Eisbruch einzusteigen. Auch im High Camp drehten sich die Diskussionen ausschließlich um diese Schlüsselstelle. Christian und ich beschlossen am nächsten Tag wieder in das Basislager abzusteigen. Ede und Michi wollten es probieren und in der Nacht starten. Wir bekamen die Diskussionen mit den peruanischen Trägern und Guides mit, die nicht unbedingt aufsteigen wollten und somit den Start der Tour hinauszögerten und schließlich unmöglich machten. Es wurde ein neuer Plan gefasst, der vorsah die beiden Etappen auf einen Tag zu legen und direkt aufzusteigen und wieder zurück ins High Camp 1 (also auf das 2. High Camp zu verzichten). Dieser Plan wurde auch aufgrund des Zeitplans gefasst.
Wie gesagt, wir stiegen mit einem Träger ab ins Basislager und machten es uns dort sehr gemütlich. Wir wurden toll verpflegt und umsorgt.
Wir hatten es uns in unseren Zelten schön gemütlich gemacht, als uns gegen 22 Uhr ein komisches Rucken von unseren Unterlegsmatten rutschen lies. Dies wiederholte sich kurz später nochmals. Uns wurde bald klar, dass es Erdstößen gewesen sein müssten. Ein komischen Gefühl, aber im Base-Camp wirkte es nicht bedrohlich.
Wir verbrachten eine angenehme Nacht und stellten uns auf einen ruhigen Tag ein.
Kurz nach dem Frühstück sahen wir aber die ersten Träger unsere Crew auftauchen.
Bald darauf trafen auch Ede, Michi und Hans im Lager ein. Das Erdbeben war im High-Camp nicht so lustig bzw. angenehm. Sie erzählten, dass der Eisbruch das Beben nicht lustig fand und es ziemlich laut und gefährlich wurde da oben. Es waren noch weitere Mannschaften im Hochlager und die Entscheidung war bei allen sonnenklar: Abstieg!!
Man soll sagen was man will, war es „Vorahnung“ oder Zufall dass unsere Guides kein gutes Gefühl hatten während der Unternehmung Huascaran.
Wir blieben noch eine Nacht im Basislager und traten am nächsten Tag (3.Juli) den Rückmarsch nach Musho an.

Fazit :
Es war ein gänzlich anderes Erlebnis wie am Alpamayo. Schon im Vorfeld bedingt durch die Diskussionen. Vielleicht hätten wir uns auch in der Vorbereitung mehr mit dem Huascaran auseinandersetzen sollen. Da lag sicher unser Schwerpunkt am Aplamayo. Der Huascaran ist ein ernster Berg mit allen Gefahren und Risken. Es kommt die enorme Höhe zum Tragen, aber auch die Verhältnisse die im Eisbruch herrschen spielen eine wichtige Rolle. Wie wir erfahren haben, waren 2010 wirklich keine guten Verhältnisse am Berg. Wir möchten aber auch diese Erfahrung nicht missen, da sie einen die Ernstheit und die Gefahren des Bergsteigens gut vor Augen führte.

Quellennachweis:
Alpenvereinskarte 0/3a Cordillera Blanca Nord

Fotomaterial:
Ein großes Dankschön gebührt Hans (Honza) Thurner. Unser österreichischer Bergführer. Er hat uns die großartigen Fotos zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen: www.hans-thurner.at

Hüttenbewertung:

Bewirtung bei der Tour:
Unser Team hat sich wieder die größte Mühe gegeben uns die Tour so schön wie möglich zu gestalten. Das Essen war hervorragend und das Service sehr gut. Ich (der Hüttenkönig) war echt beeindruckt, darum vergebe ich wieder 5 von 5 möglichen Bewertungsflaschen.

Wir würden 5 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Das Team: Christian (Präsi), Hans (Hüttenkönig), Ede, Michi, Hans (Honza) Thurner 29.Juni bis 03 Juli 2010

Alpamayo 5947m / Cordillera Blanca / Peru

Zum Fotoalbum Santa Cruz Trek
Zum Fotoalbum Alpamayo Gipfeltag

Vorwort:
Es ist wirklich nicht leicht, die Eindrücke die wir während unserer Tour gesammelt haben zu Papier zu bringen. Vielleicht will man auch die Bilder, die Eindrücke, die Erfahrungen für sich behalten. Wir möchten es probieren in den folgenden Zeilen und vor allem mit den Bildern Euch teilhaben zu lassen. Weiterlesen

Kinderschikurs 2010

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Kinderschikurs 2010 am Hochficht :

Der traditionelle Kinderschikurs der Naturfreunde und des SVG, fand vom 27.Dezember bis 30. Dezember 2010 am Hochficht statt.
Ein Indiz für die Beliebtheit dieser Veranstaltung ist, dass der Kurs binnen 3 Tagen vollkommen ausgebucht war!
Die Teilnehmerzahl konnte sich auch heuer wieder sehen lassen.
110 Kinder wurde das Einmaleins des alpinen Skilaufs näher gebracht.
15 Schilehrer und 2 Snowboardlehrer kümmerten sich um die eifrigen Kinder.
Es ist auch zu erwähnen, dass der Schikurs auch diesmal wieder unfallfrei über die Bühne gegangen ist.

Aber schaut doch selber, den Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Die Siegerehrung fand in der Gusenhalle statt.

Die Naturfreunde und der SVG freuen sich schon auf den Kinderschikurs 2011!

Peru 2010 Alpamayo 5947m und Huascaran 6768m

Wir melden uns wieder zurück:
Ein Hallo und ein herzliches bergfrei an alle Freunde unserer Seite. Ihr habt Euch sicher schon gewundert, warum wir in letzter Zeit unsere Homepage ein bisschen vernachlässigt haben.
Hier nun die Erklärung: Bei allen bleibt die Zeit nicht stehen, und auch uns hat das Schicksal erreicht und wir vom bergfrei-Team haben die Magische Schallgrenze des 40.igers durchbrochen. Aus diesem Grund haben wir uns heuer nach langer Planungsarbeit einen bergsteigerischen Traum verwirklicht. Wir waren von Mitte Juni bis Mitte Juli 4 Wochen zum Trekking und Bergsteigen in der Cordilera Blanca in Peru.
Unsere Ziele waren: der Alpamayo und der Huascaran sowie eine Woche sightseeing / Inka-Kultur.

Es war kurz zusammengefasst ein tolles Erlebnis mit neuen Eindrücken und Erfahrungen.
Die detaillierten Berichte über unsere Erlebnisse folgen in gewohnter Qualität auf dieser Seite.

Bis dann: euer bergfrei-Team

Rund um die Tofana di Rozes

Tofana_Rozes

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Charakter der Tour:
Wir würden diese Tour als leicht beurteilen. Obwohl man die Länge der Wanderung nicht unterschätzen sollte! An heißen Tagen sollte man genügend zum trinken einpacken.

Ausgangspunkt:
Passo di Falzarego am großen Parkplatz bei der Seilbahn.

Mühen:
Gesamtgehzeit: ca. 6,5 bis 7 Stunden

Stationen der Tour:
Passo di Falzarego Parkplatz bei der Seilbahn (2105m) – ehemaliges Feldlazarett am Fuß der Falzaregotürme – Col die Bos (2559m) – Forc. Col die Bos (2331m) – ehemaliges Rif. Cantore (2542m) – Rif. Giussani (2580m) – durch das Val Travenanzes zurück zum Forc. Col die Bos –über alte Militärstraße zurück zum ehemaligen Feldlazarett und zum Parkplatz.

Beschreibung der Tour :
Wir starten die Bergtour beim Parkplatz bei der Seilbahn am Passo di Falzarego. Auf dem Weg 402 geht es ein kurzes Stück Richtung Lagazuoi. Wir halten uns dann rechts und erreichen schon bald das ehemalige italienische Feldlazarett unterhalb der Falzaregotürme. Hier verlassen wir den eigentlichen Wanderweg und steigen direkt bei den Falzaregotürmen auf zum Col dei Bos. Der Weg ist unschwer zu finden. In gut ausgetretenen Serpentinen geht’s steil bergauf. Vom Col dei Bos visieren wir den Wanderknotenpunkt am Forc. Col dei Bos an. Vom übersichtlichen Wegweiser geht es auf Weg 404 rund um die Tofana di Rozes bis zum Weg 403 der vom Rif. A. Dibona heraufführt. Auf diesem sehr breiten gut angelegten Wanderweg geht es bergauf zum ehemaligen Rif. Cantore und schon bald erreichen wir das Rif. Giussani. Hier legen wir bei absolutem Traumwetter unsere wohlverdiente Mittagspause ein. Natürlich genießen wir die obligatorischen Spagetti und ein gutes Bierchen. Von der Hütte geht es dann auf Weg 403 steil bergab ins Val Travenanzes. In diesem wunderschönen Tal geht es dann stetig bergauf bis wir wieder den Knotenpunkt am Forc. Col dei Bos erreichen. Für den Abstieg wählen wir den Weg 402. Auf dieser ehemaligen Militärstraße geht es gemütlich bergab. Dann geht’s auf dem Weg 412 durch einen kurzen Tunnel und bei einer markanten Kehre geht es wieder ein kurzes Stück bergauf bis man wieder das ehemalige Kriegslazarett erreicht. Von dort auf selben Weg zurück zum Parkplatz und zum wohlverdienten Bierchen beim Gasthaus auf der Passhöhe.

Anmerkung:
Trittsicherheit und gute Kondition sind Vorraussetzungen für diese Bergtour. Ein ebenfalls sehr interessanter Aspekt dieser Tour ist sicher, dass man sich auf dieser Wanderung auf alten Kriegspfaden der Dolomitenfront bewegt. Wer etwas mehr Nervenkitzel will, kann auch die Ferrata Lipella auf den Gipfel der Tofana di Rozes begehen. Somit ist es eine Überschreitung des Berges.

Quellennachweis:
TABACCO / Blatt 03 Cortina d’ Ampezzo / Auf alten Kriegspfaden durch die Dolomiten Eugen E. Hüsler

Hüttenbewertung:

Rifugio Giussani :
Eine typische Hütte in den Dolomiten. Für diese Tour optimal gelegen, da sie ziemlich genau in der Mitte der Wanderung gelegen ist. Die Nudeln sind, wie eigentlich immer in Italien, sehr gut und das wohlverdiente Bierchen schmeckt auch sehr gut.

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.

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Gasthaus auf dem Passo di Falzarego:
Ein witziges Sammelsurium was man hier findet. Alle möglichen und unmöglichen Souvenirs kann man erwerben. Das Bierchen am Ende der Tour und der tolle Ausblick auf die Gipfel der Dolomiten entschädigen aber schon dafür. Hier wird die Wanderung analysiert und man kann den vorbeifahrenden Radfahrern zuprosten!

Wir würden 2 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.

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Damenskitag 2010

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Damenskitag am 6. März 2010 in Haus im Ennstal :

41 hochmotivierte Damen füllten den Bus. Zum Frühstück wurden Briocheherzen serviert und eine deftige Jause gab es auch noch. Um einer Dehydrierung vorzubeugen wurde genügend getrunken. So gestärkt erreichten wir unser Tagesziel. Besser gesagt der Busfahrer brachte uns sicher ans Ziel.

Das Wetter war für März doch noch etwas kalt. Dafür fanden wir aber perfekte Pisten- und Schneeverhältnisse vor. Mittag wurde gemeinsam auf der bekannten Schafalm der Hunger gestillt. Dann ging es wieder schwungvoll die Pisten rauf und runter.
Ein kurzer Einkehrschwung im Tal ging sich vor der bevorstehenden Heimreise auch noch aus. Ist ja nur eine Sache der Einteilung!
Die Heimreise wurde mit einer feinen, spannenden und lustigen Lady-Tombola verkürzt.
Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen Sponsoren für die schönen Sachpreise.
Für alle, die immer noch nicht genug hatten, ging’s dann noch in den Gallinger Stadl. Die Damen, die uns bereits in Treffling verlasen mussten, fanden auch dort noch einen gemütlichen Abschluss.

Der Damenskitag ging dem Ende zu und es war auf jeden Fall ein gelungener Event, und der nächste Winter kommt bestimmt!

In diesem Sinne- Ski-frei !!!

Naturfreunde Skirennen 2010

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Schirennen 2010 in Kirchschlag :

Am 6. Februar 2010 veranstalteten die Naturfreunde wieder das traditionelle Schirennen. 44 Kinder und 23 Erwachsene erhörten den Ruf und strömten in den beliebten Wintersportort in der Nähe von Linz.
Das Kinderschirennen wurde in einem Durchgang entschieden.
Bei den Erwachsenen wurde ein anderer Weg beschritten. Das Rennen wurde mittels eines Gleichmäßigkeitsbewerb entschieden. Wer den geringsten Zeitunterschied bei den 2 Durchgängen aufweißt gewinnt die Konkurrenz.
Hier ist der Gewinner bei den Herren zu erwähnen. Deibl Willi hatte lediglich eine Zeitdifferenz von 0,02 Sekunden!

Die Siegerehrung fand in der Gusenhalle statt. Ein großer Dank an alle Sponsoren, die uns auch in diesem Jahr wieder mit vielen tollen Sachpreisen unterstützt haben.
So war es uns möglich wieder eine schöne Kindertombola zu veranstalten.
Ein danke auch an die Gusenschenke Gallneukirchen, wo die Siegerehrung stattgefunden hat. Der gespendete Süßigkeitentisch ist bei den Kindern sehr gut angekommen.

Danke an die Organisatoren dieses gelungenen Events:
Martina Lengauer, Melissa Minichberger, Heidi Postlmayer, Heinz Wall, Harald Hauser

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