Mallorca / Trockensteinweg GR 221 Weitwanderweg im Tramuntana Gebirge

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  • Vorwort:
    Letzter Winter war wieder einmal sehr lange. Es ist aber die beste Zeit um neue Pläne für das neue Bergjahr zu schmieden.
    Im Fernsehen lief ein Bericht über den Trockensteigweg (GR221) auf Mallorca. Wir wurden neugierig und der Weg durch das Tramuntana Gebirge lies uns hellhörig werden. Gesagt getan, rein ins große world wide web. Man findet sehr viele Informationen über den Weg und unser Entschluss stand fest: Das machen wir! Weiterlesen

    ÜBER ALLE BERGE Alpen – Anden – Himalaya

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    Das Naturfreunde-Bergsteigerteam Gallneukirchen lädt alle Bergbegeisterten und Fotogenießer herzlich zu einem tollen Live-Multivisionsvortrag von Hans Thurner ein.

    Der niederösterreichische Bergführer und Fotograf zählt zu den bekanntesten Vortragenden im deutschsprachigen Raum und begleitete 2010 eine Gruppe der Gallneukirchner Naturfreunde auf den Alpamayo in der Cordillera Blanca (Peru). 2011 überquerte Hans Thurner in 101 Tagen die Alpen von Wien nach Nizza. Hans Thurner ist ein vielgebuchter Vortragender, versierter Expeditionsleiter und aktiver Bergführer-Ausbildner.

    Wir haben Hans Thurner als umsichtigen, erfahrenen und äußerst symphatischen Bergführer kennen gelernt, sodass es uns besonders freut, Hans Thurner für einen Vortrag in Gallneukirchen gewinnen zu können.

    Freitag, 3. Februar 2012
    Katholischer Pfarrsaal Gallneukirchen
    Beginn: 20.00 Uhr

    ÃœBER ALLE BERGE Alpen – Anden – Himalaya


    Die Geschichte einer Leidenschaft, die früh begann und noch lange nicht zu Ende ist.

    Hans Thurner hat sich schon früh einen Lebenstraum erfüllt und seine Berg-, Reise- und Fotoleidenschaft zum Beruf gemacht.
    Begonnen hat alles im Alter von drei Jahren, als er vom höchsten Punkt der steirischen Seetaler Alpen – dem Zirbitzkogel – das erste Mal „über alle Berge“ blickte, nicht ahnend, dass die Berge am Horizont sein Leben bestimmen würden.

    Seit 1986 ist er nun unter anderem als Bergführer und Fotograf in den einzigartigen Bergregionen der Alpen und der ganzen Welt unterwegs.

    Die Pallavicini-Rinne am Großglockner war eine der ersten großen alpinen Herausforderungen seiner Jugendzeit. Bald folgten weitere „große“ Wände der Ostalpen und schließlich war der Weg zu den Bergen der Welt nicht mehr weit …

    Doch nicht nur steile Wände und Expeditionen prägen Thurners Bergerfahrungen, sondern auch die Leichtigkeit des modernen Sportkletterns – der „Tanz im Fels“ in mediterranen Landschaften mit hohem Chill-Faktor.
    Heimische Kulturjuwelen wie auch Land und Leute von Thurners fernen Reisezielen ergänzen die sportlichen Herausforderungen optimal.

    „Über alle Berge“ zeigt einen Querschnitt von Thurners bergsteigerischem Leben und fotografischem Tatendrang, von den frühen Anfängen bis hin zu den persönlichen „Highlights“ der letzten Jahre.

    Für Fotogenießer, Wanderer, Bergsteiger, Skitourengeher, Kletterer, Bergabenteurer und alle, die davon träumen …

    Karten:
    Vorverkauf (Fa. Gisela Gabauer): 8 €
    Abendkasse: 10 €
    Naturfreundemitglieder: 8 €
    Kinder unter 12 Jahre: freier Eintritt

    Infos unter:
    www.hans-thurner.at

    Huascaran 6768m / Cordillera Blanca / Peru

    Zum Fotoalbum Huascaran

    Vorwort:
    Nach einer kurzen Erholung in Huaraz stand das Unternehmen Huascaran auf dem Programm. Der Huascaran ist ja bekanntlich der höchste Berg Perus und der vierthöchste Berg Südamerikas. So gut die Stimmung unserer peruanischen Crew am Alpamayo war, so große Bedenken hatten sie vor dem Aufbruch. Am Tag vor der Abreise zum Berg gab es darum lange Diskussionen, ob wir den Huascaran versuchen sollen, oder ein anderes Ziel ins Auge fassen sollten. Wie gesagt nach langen Diskussionen entschieden wir zum Huascaran zu gehen.

    Die Tour :

    Am 29. Juni ging es mit dem Bus von Huaraz nach Musho. Hier auf ca. 3000m Seehöhe wurden die Tragetiere beladen und es ging los Richtung Base Camp auf 4200m Seehöhe. Wie schon oben erwähnt war die Stimmung eine ganz andere als am Santa Cruz Trek zum Alpamayo. Es war ziemlich warm an diesem Tag und auf guten Weg geht es berauf in das herrlich gelegene Base Camp auf ca. 4200m. Dieses terassenförmig angelegte Lager bietet tolle Blicke auf die Cordillera Negra.
    Am nächsten Tag nehmen wir den Aufstieg in das Hochlager 1 in Angriff. Das heißt, dass wir unsere persönlichen Sachen (Schlafsack, Unterlegsmatte, Pickel, Gurtzeug; Steigeisen usw.) wieder selber schleppen müssen. Das Hochlager befindet sich auf ca. 5300m und wir passieren dabei das Refugio Huascaran (4675m). Nach dem Refugio müssen wir uns registrieren und unseren Eintritt bezahlen. Dann geht es aufs Eis Richtung High-Camp 1. Es war ein ziemlich mühsamer Aufstieg über den unschwierigen Gletscher. Das Wetter war uns auch bei dieser Tour nicht immer wohl gesonnen.
    Der geplante weitere Weg führt durch den imposanten und gefährlichen Eisbruch auf die Garganta (ca 6000m = Sattel zwischen Nord- und Südgipfel des Huascaran), wo Hochlager 2 geplant ist und von dort zum Gipfel.
    Hier liegt auch genau der Knackpunkt der Tour und die Ursache für die Unruhe in unserer Begleitmannschaft. Der gewaltige Eisbruch war in dieser Saison ziemlich unberechenbar und instabil. Für mich (Euer Hüttenkönig) war es bald klar, dass mir das Risiko zu hoch ist um in diesen Eisbruch einzusteigen. Auch im High Camp drehten sich die Diskussionen ausschließlich um diese Schlüsselstelle. Christian und ich beschlossen am nächsten Tag wieder in das Basislager abzusteigen. Ede und Michi wollten es probieren und in der Nacht starten. Wir bekamen die Diskussionen mit den peruanischen Trägern und Guides mit, die nicht unbedingt aufsteigen wollten und somit den Start der Tour hinauszögerten und schließlich unmöglich machten. Es wurde ein neuer Plan gefasst, der vorsah die beiden Etappen auf einen Tag zu legen und direkt aufzusteigen und wieder zurück ins High Camp 1 (also auf das 2. High Camp zu verzichten). Dieser Plan wurde auch aufgrund des Zeitplans gefasst.
    Wie gesagt, wir stiegen mit einem Träger ab ins Basislager und machten es uns dort sehr gemütlich. Wir wurden toll verpflegt und umsorgt.
    Wir hatten es uns in unseren Zelten schön gemütlich gemacht, als uns gegen 22 Uhr ein komisches Rucken von unseren Unterlegsmatten rutschen lies. Dies wiederholte sich kurz später nochmals. Uns wurde bald klar, dass es Erdstößen gewesen sein müssten. Ein komischen Gefühl, aber im Base-Camp wirkte es nicht bedrohlich.
    Wir verbrachten eine angenehme Nacht und stellten uns auf einen ruhigen Tag ein.
    Kurz nach dem Frühstück sahen wir aber die ersten Träger unsere Crew auftauchen.
    Bald darauf trafen auch Ede, Michi und Hans im Lager ein. Das Erdbeben war im High-Camp nicht so lustig bzw. angenehm. Sie erzählten, dass der Eisbruch das Beben nicht lustig fand und es ziemlich laut und gefährlich wurde da oben. Es waren noch weitere Mannschaften im Hochlager und die Entscheidung war bei allen sonnenklar: Abstieg!!
    Man soll sagen was man will, war es „Vorahnung“ oder Zufall dass unsere Guides kein gutes Gefühl hatten während der Unternehmung Huascaran.
    Wir blieben noch eine Nacht im Basislager und traten am nächsten Tag (3.Juli) den Rückmarsch nach Musho an.

    Fazit :
    Es war ein gänzlich anderes Erlebnis wie am Alpamayo. Schon im Vorfeld bedingt durch die Diskussionen. Vielleicht hätten wir uns auch in der Vorbereitung mehr mit dem Huascaran auseinandersetzen sollen. Da lag sicher unser Schwerpunkt am Aplamayo. Der Huascaran ist ein ernster Berg mit allen Gefahren und Risken. Es kommt die enorme Höhe zum Tragen, aber auch die Verhältnisse die im Eisbruch herrschen spielen eine wichtige Rolle. Wie wir erfahren haben, waren 2010 wirklich keine guten Verhältnisse am Berg. Wir möchten aber auch diese Erfahrung nicht missen, da sie einen die Ernstheit und die Gefahren des Bergsteigens gut vor Augen führte.

    Quellennachweis:
    Alpenvereinskarte 0/3a Cordillera Blanca Nord

    Fotomaterial:
    Ein großes Dankschön gebührt Hans (Honza) Thurner. Unser österreichischer Bergführer. Er hat uns die großartigen Fotos zur Verfügung gestellt.
    Weitere Informationen: www.hans-thurner.at

    Hüttenbewertung:

    Bewirtung bei der Tour:
    Unser Team hat sich wieder die größte Mühe gegeben uns die Tour so schön wie möglich zu gestalten. Das Essen war hervorragend und das Service sehr gut. Ich (der Hüttenkönig) war echt beeindruckt, darum vergebe ich wieder 5 von 5 möglichen Bewertungsflaschen.

    Wir würden 5 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
    bewertung5.jpg

    Das Team: Christian (Präsi), Hans (Hüttenkönig), Ede, Michi, Hans (Honza) Thurner 29.Juni bis 03 Juli 2010

    Kinderschikurs 2010

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    Kinderschikurs 2010 am Hochficht :

    Der traditionelle Kinderschikurs der Naturfreunde und des SVG, fand vom 27.Dezember bis 30. Dezember 2010 am Hochficht statt.
    Ein Indiz für die Beliebtheit dieser Veranstaltung ist, dass der Kurs binnen 3 Tagen vollkommen ausgebucht war!
    Die Teilnehmerzahl konnte sich auch heuer wieder sehen lassen.
    110 Kinder wurde das Einmaleins des alpinen Skilaufs näher gebracht.
    15 Schilehrer und 2 Snowboardlehrer kümmerten sich um die eifrigen Kinder.
    Es ist auch zu erwähnen, dass der Schikurs auch diesmal wieder unfallfrei über die Bühne gegangen ist.

    Aber schaut doch selber, den Bilder sagen mehr als tausend Worte!

    Die Siegerehrung fand in der Gusenhalle statt.

    Die Naturfreunde und der SVG freuen sich schon auf den Kinderschikurs 2011!