Hochthron 2363m / Südrampe

Hochthron

Südrampe: 4+ / 400hm (600hm inkl. Gipfelgrat) / 11 SL, Topo

  • Fotos
  • Allgemeines: Schon oft bewundert beim Vorbeifahren auf der Autobahn, war es uns leider(!) erst in diesem Herbst zum ersten Mal gelungen, ins Tennengebirge zu kommen und in eine so schöne Landschaft einzutauchen. Bei unserem ersten Kontakt wählten wir eine klassische Pfannl-Maischberger Tour von 1896. Weiterlesen

    Kressenberg 2204m / Panorama Pfeiler

    Kressenberg
    Panorama Pfeiler: 4+ (eher leicht bewertet)/ ca. 250hm / 9 SL, Topo

    Allgemeines: Die 2012 eröffnete Kletterroute von Harry Höll und Freunde ist eine durchwegs empfehlenswerte Tour über Platten, Rampen und Risse und ist mit 4+ eher leicht bewertet. Im Besonderen möchten wir hier eine schnelle Abstiegsvariante über eine Rinne und den Normalweg auf den Kressenberg vorstellen. Weiterlesen

    Grimming 2351m / SO-Grat

    Grimming

    Zum Fotoalbum
    Naturfreundetour

    SO-Grat: 1-2, 1700hm gesamt

    Zur Tour:
    Der Grimming ist einfach ein Klassiker, also genau DER richtige für eine ausgeschriebene Naturfreundetour. 1.700 Höhenmeter, teilweise ausgesetzte, leichte Kletterei am Südostgrat, perfektes Herbstwetter, was will der Bergsteiger mehr. Nach dem regen Interesse und unserer erfolgreichen Naturfreunde-Xeis-Besteigungen haben wir natürlich wieder Wetterglück. So denken wir zumindest noch am Morgen, den 5. Oktober… Weiterlesen

    Hochtor 2369m / Rossschweif

    Rossschweif

    Zum Fotoalbum
    Naturfreundetour

    Rossschweif: 3 / 600m

    Zur Tour:
    Wie es bei ausgeschriebenen Naturfreunde-Touren sein sollte, haben wir dieses Mal sogar rechtzeitig die vielbesuchte und äußerst gastfreundliche Hesshütte reserviert. „Wir können stolz auf uns sein“, behauptet mit Recht unser Präsi! Jetzt hing alles nur noch vom Wetter ab. Die ursprünglich katastrophale Wetterprognose wurde stetig besser und wir beschlossen die ausgeschriebene Tour zu wagen. Weiterlesen

    Klettergarten Wiesberghaus – mit unserem Kletternachwuchs unterwegs

    Zum Fotoalbum

    Allgemeines: Der Übungsklettergarten beim Wiesberghaus ist ideal zum Schnuppern im herrlichen Dachsteinkalk und zum Training für angehende Plattenschleicher. Er ist sehr gut eingebohrt und hat sogar einen Übungsklettersteig. Das Topo liegt am Wiesberghaus zur Einsicht auf. Es sind auch Mehrseillängenrouten möglich. Durchwegs Routen im Bereich 3-5, vereinzelt auch schwierigere. Weiterlesen

    Nockplatte im (halb)Winter

    Zum Fotoalbum

    Nockplatte: ca. 4-5 / 150 hm / 5 SL

    Allgemeines: Die schönen Plattenflüchten der Nockplatte sind schon von weitem gut sichtbar. So verwundert es nicht, wenn diese auch häufig begangen werden. Nachdem wir heuer bei unserem ersten Anlauf im Jänner sprichwörtlich im Schnee stecken geblieben sind, haben wir unser Vorhaben – zwar nicht mehr im Winter – aber dennoch mit ausreichend Schnee bewältigen können. Beim Einstieg und auf den Bändern war mit den Kletterschuhen Schneestapfen angesagt – alpines Kneippen sozusagen – mit etwas kalten Fingern und Zehen ging es dann auf die sonnigen, stellenweise noch feuchten Platten. Weiterlesen

    Kleine Laserzwand 2568 m / Bügeleisenkante

    Zum Fotoalbum

    Bügeleisenkante: Stelle 4, 3+ obl. / 350 hm / 11 SL

    Allgemeines: Der Name Klassiker ist für uns wie ein kleiner Magnet. So konnten wir auch an der Bügeleisenkante nicht vorbei, ohne sie uns etwas genauer anzusehen. Überraschend war für uns die Tatsache, dass wir uns gezwungen sahen die Kletterpatschen anzuziehen. Nicht der Schlüsselstelle wegen, sondern wegen der glatten Platte zuvor. Noch im Schatten und auch ein wenig feucht, bot diese uns keine Gelegenheit mit unseren Bergschuhen etwas Reibung zu erzielen. Für uns ist die Platte die eigentliche Schlüsselstelle.

    Schwierigkeit: eine Stelle 4 und 3+ ansonsten leichter

    Mühen: 2 ½ h

    Absicherung: Sehr gut mit Theniushaken abgesichert, welche auch den Wegverlauf klar vorgeben.

    Ausgangspunkt: Lienzer Dolomiten Hütte oder wie in unserem Falle die urgemütliche Kerschbaumeralm.

    Zustieg: Von der Dolomiten Hütte verwenden wir den Rudl-Eller-Steig zur Karlsbader Hütte. Bei der Westschlucht, wo der Steig abwärts geht, befindet sich der nahezu unübersehbare Einstieg bei einer markanten gelben Tafel.

    Routenbeschreibung: Keine notwendig – einfach den Theniushaken folgen.

    Abstieg: Vom Ausstieg den Trittspuren folgend zum Laserzwandsattel und auf dem markierten Weg, zuletzt über die schon von weitem sichtbare Schotterriese absteigen zur Karlsbader Hütte.

    Begehung am: 06.09.2009 durch Christian und Harald

    Hüttenbewertung:

    Kerschbaumeralm:
    Zum ersten Mal in dem herrlichen, schroffen Felsmassiv der Lienzer Dolomiten, nützten wir auch gleich die Gelegenheit, die wohl urigste Hütte in diesem Gebiet, die Kerschbaumeralm, besser kennen zu lernen.
    Bewirtet wurden wir äußerst freundlich von Barbara und Hansl Wibmer. 2009 war leider das letzte von 16 Jahren in denen die urigen Wirtsleut die Kerschbaumeralm bewirtschaftet haben. So hatten wir gerade noch das Glück Sie und Ihren exzellenten DOLOMITI – Kenner wissen bescheid 😉 – persönlich kennen zu lernen. Natürlich in der Küche!

    Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen. Die neuen Pächter müssen sich diese natürlich erst verdienen.
    bewertung4.jpg

    Lienzer Dolomitenhütte:
    Auf einem Felssporn gelegen, gleicht die Dolomitenhütte einem nahezu einem Adlerhorst – steht zumindest im Prospekt. Leider hat die Hütte, eigentlich schon eher das Haus, schon eine Größe und Dimension angenommen, welche nicht mehr dem für uns sehr wichtigen Flair und Charme einer Berghütte nahekommt. Die Verpflegung und vor allem die Wirtin sind allerdings schwerstens in Ordnung.

    Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
    bewertung3.jpg

    Kleine Laserzwand 2568 m / Egerländerkante

    Zum Fotoalbum

    Egerländerkante: Stellen 3+, sonst 2 bis 3- und leichter / 750 hm / 19 SL

    Allgemeines: Genussvolle leichte Kletterroute in überwiegend bestem Fels. Mit Klebebohrhaken Mitte August saniert und somit bestens abgesichert. 19 Seillängen im durchschnittlich Schwierigkeitsgrad 3 und zwischendurch immer wieder leichter, ein paar Stellen 3+.

    Mühen: 2 ½ h, Zustieg ca. 1 ½ h

    Ausgangspunkt: Lienzer Dolomitenhütte (Parkplatz kurz vor Hütte), anschließend Übernachtung auf der Kerschbaumeralm – eine urgemütlich Hütte!

    Zustieg: Von der Dolomiten Hütte verwenden wir den Rudl-Eller-Steig zur Karlsbader Hütte. Bei der Westschlucht, wo der Steig abwärts geht, befindet sich der nahezu unübersehbare Einstieg bei einer markanten gelben Tafel.

    Zur Tour: Zustieg nach dem Frühstück auf der Liener Dolomitenhütte über den teilweise versicherten Rudl Eller Steig – nach dem Hohen Törl geht es abwärts entlang der Laserzwand – Einstieg bei Taferl direkt am Steig – nicht zu übersehen (nach Bügeleisenkante) – nach der Tour abwärts vom Laserzwandsattel über die Karlsbaderhütte und Kerschbaumersattel ins nächste Tal zur Kerschbaumeralm.

    Am Tag vor unserer Tour gab es ein heftiges Gewitter und einen Wettersturz – der Zustieg war noch leicht angezuckert und in den Nordwänden der Lienzer noch Schneereste – die Temperaturen waren dementsprechend herbstlich. Wir hatten jedoch dann die Sonne auf unserer Seite und stiegen um 13.30 in die Wand ein. War dann noch Zeit genug und in der Nachmittagssonne wurde es bald angenehm warm. Die Route ist eine wirkliche Genusskletterei – herrlich griffiger leichter Fels – ein 25 m 3+ Wandl – ein paar knackige Überstiege mit Spreizschritten – alles in allem eine sehr empfehlenswerte leichte Kletterei. Aufgrund der Länge (19 Seillängen) ist es schon gut, wenn man Klettermeter macht und sich im leichten Gelände nicht allzu lange aufhält – aufgrund des breiten Kantenrückens dienen die Bohrhaken hervorragend zur Orientierung – obwohl eigentlich entlang der Kante viele Varianten in diesem Schwierigkeitsbereich möglich sind.

    Begehung am: 5. September 2009 durch Harald und Christian

    Hüttenbewertung:

    Kerschbaumeralm:
    Zum ersten Mal in dem herrlichen, schroffen Felsmassiv der Lienzer Dolomiten, nützten wir auch gleich die Gelegenheit, die wohl urigste Hütte in diesem Gebiet, die Kerschbaumeralm, besser kennen zu lernen.
    Bewirtet wurden wir äußerst freundlich von Barbara und Hansl Wibmer. 2009 war leider das letzte von 16 Jahren in denen die urigen Wirtsleut die Kerschbaumeralm bewirtschaftet haben. So hatten wir gerade noch das Glück Sie und Ihren exzellenten DOLOMITI – Kenner wissen bescheid 😉 – persönlich kennen zu lernen. Natürlich in der Küche!

    Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen. Die neuen Pächter müssen sich diese natürlich erst verdienen.
    bewertung4.jpg

    Lienzer Dolomitenhütte:
    Auf einem Felssporn gelegen, gleicht die Dolomitenhütte einem nahezu einem Adlerhorst – steht zumindest im Prospekt. Leider hat die Hütte, eigentlich schon eher das Haus, schon eine Größe und Dimension angenommen, welche nicht mehr dem für uns sehr wichtigen Flair und Charme einer Berghütte nahekommt. Die Verpflegung und vor allem die Wirtin sind allerdings schwerstens in Ordnung.

    Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
    bewertung3.jpg

    Zwölferkogel 2102m / Bergwerk

    Zum Fotoalbum

    Zwölferkogel (Totes Gebirge): Bergwerk 5+ / 400 hm / 15 SL

    Allgemeines: Nachdem wir im Zuge einer Klettertour der Naturfreunde Holzwiesen-Gallneukirchen im Juli 2007 die eifrigen Bohrarbeiten in einer neuen Route beobachten konnten, hatten wir nun endlich die Gelegenheit das „Bergwerk“ zu begehen. Die Route bietet grundsätzlich schöne Kletterei in festem Fels, bis auf die Schlüsselstellen, dort ist der Fels etwas kleinsplittrig und brüchig. Die Orientierung ist nicht immer einfach, obwohl die Route zeitweise mit gelben Markierungen gekennzeichnet ist. Die gesamte Tour inkl. Zu- und Abstieg ist durchaus tagesfüllend.

    Schwierigkeit: 1 SL 5+, Stellen 5 und 5-, meist um 3-4

    Mühen: 3 ½ h, gesamt ca. 9 ½ h und gute 1500hm

    Absicherung: Die schwierigen Stellen sind zumeist gut mit Bohrhaken abgesichert. In den leichteren Seillängen gibt es keine Haken. Für uns waren 3 Friends mittlerer Grösse sehr hilfreich.

    Ausgangspunkt: Der große Parkplatz am hinteren Ende des Almsee

    Zustieg: Vom Parkplatz am Almsee dem Grießkarsteig in Richtung Pühringerhütte bis kurz vorm Urban Band folgen. In einer Serpentine bei einem Steinmann rechts abzweigen und relativ eben rüber zum Einstieg queren. Der Zustieg ist mittlerweilen mit Steinmännern markiert.

    Routenbeschreibung: Vom Einstieg schräg rechts aufwärts bis unter die Überhänge, kurz gerade hinauf und anschließend rechts queren bis zum schon vom Stand aus sichtbaren Haken. Weiter über einen steileren Aufschwung und nach Erreichen der Platte diese nahezu waagrecht nach rechts queren. Nun folgt die Schlüsselseillänge, die etwas kleinsplittrigen und brüchigen Fels aufweist. Hat man diese erst einmal überwunden, so geht es relativ entspannt weiter. Die Hauptschwierigkeit liegt danach eher beim finden der Route.

    Abstieg: Beim Ausstieg nach links bergauf auf den Zwölferkogel und immer den Steinmännern folgend zurück zum Grieskarsteig

    Quelle: Im Internet haben wir ein sehr schönes und vollkommen ausreichendes Topo gefunden. Vielen Dank an den Zeichner!

    Begehung am: 28.09.2009 durch Christian und Harald (12. Begehung)

    Hüttenbewertung:

    Leider liegt bei dieser Tour keine Hütte am Weg!

    Darum gibt’s in diesem Fall 0 von 5 Ratsherrnflaschen 😉
    bewertung0.jpg