Peternpfad / XEIS

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Peternpfad: 1 – 2 / ca. 800 hm

Charakter der Tour:
Wir würden diese Tour als mittelschwer beurteilen. Der Peternpfad ist im Haindlkar sicher der Klassiker, aber keine Wanderung im herkömmlichen Sinn. Der Weg ist durchgehend markiert, ist aber sicher kein Spaziergang. Bei Nässe ist der Steig sicher nicht zu empfehlen. Außerdem empfehlen wir das Tragen eines Steinschlaghelmes. Der Weg wird doch von sehr vielen Leuten begangen und somit ist man vor Steinschlag nicht gefeit.

Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Haindlkar direkt an der Gesäusestraße

Mühen:
Aufstieg bis zur Haindlkarhütte ca. 1 Stunde / Zustieg zum Peternpfad ca. 1 Stunde eigentlicher Peternpfad und Kletterstellen ca. 1,5 Stunden / Abstieg zur Hesshütte ca. 1,5 Stunden / Abstieg zum Kölblwirt ca. 2 Stunden
Gesamtgehzeit: ca. 7 Stunden
Tipp: Am spätem Nachmittag anreisen und auf der Haindlkarhütte übernachten und am nächsten Morgen mit der Tour beginnen.

Stationen der Tour:
Parkplatz Haindlkar (590m) – Haindlkarhütte (1121m) –Peternpfad eigentlicher Einstieg zu den Kletterstellen (ca. 1600m) – Peternscharte (2040m) – Hesshütte (1699m) – Johnsbach Kölblwirt (ca.860m) – mit dem Gesäuse-Taxi zurück zum Parkplatz Haindlkar

Beschreibung der Tour :
Wir starten die Bergtour am späten Nachmittag beim Wanderparkplatz Haindlkar, direkt an der wildromantischen Gesäusestraße. Der Weg zur Hütte führt durch die ist schön und gemütlich angelegt. Nach ca. 50 Minuten erreicht man die alte Haindlkarhütte. Hier wurde ja in den 30.iger Jahren Alpine Berggeschichte geschrieben und die Gesäuse-Pioniere bezwangen die schwierigsten Wände welche gleich hinter der Hütte parat standen. Kurz danach erreichen wir die neue Haindlkarhütte. Hier beziehen wir Quartier für die Nacht. Mit den beiden Hüttenwirtinnen Riki und Gerli verbringen wir einen gemütlichen und lustigen Hüttenabend. Aber leider geht jeder gemütliche Hüttenabend einmal zu Ende und wir verziehen uns in unser Nachtlager. Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir auf. Der weg ist sehr gut markiert und beschrieben. Wenn man vor der Nordwand zur Peternscharte steht, hält man es nicht für Möglich dass es einen wirklichen leichten Weg durch diese Wandflucht gibt. Der Schwierigkeitsgrad II wir nur ganz selten erreicht. Wir steigen auf und nach ca. 1 Stunde erreicht man den eigentlichen Einstieg zur „Kletterroute“ (1600m). Der Peternpfad führt uns stetig nach oben und die Tiefblicke ins Haindkar und in die Klassischen Routen der Hochtornordwand sind beeindruckend. Die eigentliche „ Schlüsselstelle“ , der Ennstalerschritt befindet sich kurz unterhalb der Peternscharte, also kurz unterhalb des Ausstiegs. Diese Stelle ist auch mit Sicherungsmittel versehen (kein Fixseil!). Man kann also mit einem mitgebrachten Seil sichern. Ansonsten ist der gesamte Pfad gut markiert, aber nicht mit Seilen oder ähnlichem abgesichert!! Wirklich schwer ist der Ennstalerschritt nicht, aber man kann bei der richtigen Kamerastellung tolle und imposante Aufnahmen des Kletterpartners machen. Wie aber schon eingangs erwähnt, eine gewisse alpine Erfahrung und Trittsicherheit ist bei der Begehung des Pfads sicher von Nöten.
Bei der Peternscharte kann man sich für mehrere Abstieg entscheiden.
Variante 1: Über die Hesshütte nach Johnsbach ( Kölblwirt)
Variante2: Über die Planspitze und den Wasserfallweg zur Kummerbrücke
Variante3: Über die Rosskuppe zum Dachlgrat zum Hochtor und über das Schneeloch Abstieg nach Johnsbach (Kölblwirt). Äußerst lohnender Weg, mittlerweilen durchgehend markiert. Dieser Weg ist aber eine sehr lange alpine Bergtour!!

Wir entscheiden uns für die erste Variante und steigen via Hesshütte nach Johnsbach ab. Beim Kölblwirt stärken wir uns, und das freundliche Personal bestellt mittels Telefon das Gesäuse-Taxi für den Rückweg für uns. Hier haben sich die Tourismusverantwortlichen wirklich was einfallen lasse. Eine Stunde vor Abfahrt bestellt man mittels Telefon das Taxi und dieses bringt den Wanderer während der Wandersaison (bis 26. Oktober) an den Ausgangspunkt zurück. Kosten 1,90Euro!!!!! (Stand Sommer 2009) pro Person!! Die Telefonnummer ist an den Haltestellen ersichtlich, bzw. das freundliche Personal des Kölblwirts kümmert sich auch gerne um die Bestellung des Taxis!

Anmerkung:
Trittsicherheit sind Vorraussetzungen für diese Bergtour. Wir empfehlen die Mitnahme eines Steinschlaghelms (wie schon eingangs erwähnt)!

Quellennachweis:
Freytag & berndt / WK5062 Nationalpark Gesäuse – Admont – Eisenerz

Hüttenbewertung:

Haindlkarhütte:
Immer wieder machen wir gerne Station auf dieser Hütte! Das Essen und die Bedienung sind immer sehr gut. Dieses Mal haben wir auch die Wettschulden beglichen und die versprochene Weinflasche anstandslos bezahlt (siehe Foto).
Es war wieder ein gemütlicher Hüttenabend bei Riki und Gerli. Leider mussten wir erfahren, dass Riki sich nach 5 Jahren verändern will und eine neue Aufgabe sucht. Wir wünschen Ihr auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft, und vielleicht sieht man sich ja bald wieder auf einer anderen Hütte!!!

Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Hesshütte:
Wir machten kurz Station auf der Hesshütte. Es war auch hier wie immer alles in Ordnung. Vielleicht ist es die Größe der Hütte die mir nicht so ganz gefällt. Aber wie gesagt, es gab nichts zum Aussetzen.

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Kölblwirt Johnsbach:
Auch hier kommt man einfach nicht vorbei. Der klassische Bergsteigerwirt ist meist das Ziel der Wanderer die in diesem Gebiet unterwegs sind. Das essen war sehr gut und die Bedienung war wirklich freundlich und zuvorkommend. Auch die Sache mit dem Gesäuse-Taxi muss man lobend erwähnen.

Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Begangen von: Michaela und Hans (Hüttenkönig) 5-6.Sept. 2009

Großglockner 3798 m / Stüdlgrat

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Stüdlgrat: 2 – 3 Stellen 3+ / 500 hm

Allgemeines: Der Stüdlgrat ist ein äußerst beliebter Anstieg auf den höchsten Berg Österreichs. Grund genug, uns den SW-Grat des Großglockners näher anzusehen.
Um es gleich vorwegzunehmen: Unsere Erwartungen wurden alle übertroffen!
Eigentlich auf eine Klettertour mit Stau eingestellt, konnten wir den gesamten Grat in relativer Einsamkeit genießen. Die schwierigen Stellen weisen griffigen, festen Fels auf und sind bestens mit Bohrhaken und Eisenstangen abgesichert. Am Gipfel waren wir die ersten Minuten komplett alleine, sodass für uns die gesamte Tour das reinste Vergnügen war.

Mühen: von der Stüdlhütte bis zum Gipfel ca. 4 1/2h, gesamt ca. 9-10h (je nach Stau in der Glocknerscharte) und 1800hm

Talort und Ausgangspunkt: von Kals am Großglockner geht es über die mautpflichtig Straße zum großem Parkplatz beim Lucknerhaus

Routenbeschreibung: Vom Parkplatz folgen wir dem gut beschilderten Weg zur Stüdlhütte. Von der Hütte geht’s in nördlicher Richtung immer westlich vom Luisengrat bis zur Luisenscharte und weiter etwas links vom eigentlichen Grat bis zum Einstieg. Anfangs geht es über leichtes Blockgelände aufwärts zum Grat. Weiter durch eine Rinne und zumeist links vom Grat bis zum Frühstücksplatzl mit gelber Tafel. Bis hier geht es auch ohne Seil. Nun beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten, die aber allesamt nur kurze Aufschwünge darstellen und keine vollen Seillängen abgeben. Also je kürzer das Seil desto besser. Immer dem logischen Routenverlauf folgend geht es weiter über festen Fels und die aus der Literatur bekannten Stellen wie Verschneidung, Kanzel, Klapfl (hier freut man sich auf das herunterhängende Seil)… bis zum hoffentlich einsamen Gipfel.

Anmerkung: Herrliche Hochtour auf den höchsten Berg Österreichs

Begehung am: 15.08.2009 durch Lissi und Harald

Stüdlhütte:
Die Stüdlhütte ist ein beliebter Stützpunkt für die Besteigung des Glockners. Es sind dadurch viele verschiedene Nationen vertreten und bedingt durch die notwendige Größe der „Hütte“ geht der von uns so geliebte „Hüttenflair“ verloren. Nichtsdestotrotz ist die Bedienung sehr freundlich und auch die Verpflegung lässt keine Wünsche übrig.

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Monte d’Oro 2389m / Vizzavonagrat

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OSO Grat „Vizzavonagrat“: 1 bis 2+ / 300 hm

Allgemeines: Sehr schöne, abwechslungsreiche Bergtour auf einen aussichtsreichen Gipfel. Nach Süden fällt der Monte d’Oro mit einer gegliederten und plattigen Flanke ab. In der Mitte dieser springt ein nur schwach ausgeprägter rückenartiger Grat hervor, der Vizzavonagrat. Am Grat direkt geht es hauptsächlich in leichter Blockkletterei aufwärts. In Verbindung mit dem Normalweg über die Cascades des Anglais (schöne Badegumpen) ergibt sich eine äußerst lohnende Überschreitung.

Mühen: gesamt ca. 7 h und 1500hm

Talort und Ausgangspunkt: Parkplatz beim Bahnhof in Vizzavona

Routenbeschreibung: Vom Parkplatz folgen wir den GR20 in Richtung Süden. Nach der zweiten Brücke zweigen wir rechts ab und benützen den gelb markierten Weg auf den Monte d’Oro. Beim erreichen eines eben verlaufenden Querwegs, eine Forststraße haben wir schon vorher überschritten, folgen wir diesen ca. 5min nach links, bis ein rechts ansteigender, alter Weg beginnt. Entlang von diesem, mit Steinmännern markierten Weg, geht es nun weiter bis auf einen Rücken mit verfallenen Steinmauern. Steinmänner und Steigspuren leiten steil empor bis zu einem Plattenschuss. Links von diesem, etwas mühsam empor, bis wir den kanzelartigen Beginn des OSO Grates erreichen.
Weiter über den Grat, kleine Felsstufen überklettern wir direkt, bis an den Fuß eines hohen Felsaufbaus. Dieser könnte auch direkt überklettert werden (3), ist aber wegen der Mitnahme eines Seils für die folgende Abseilstelle unrentabel. Also umgehen wir diesen, wie auch den nächsten Turm auf der linken Seite. Der nächste, wandartige Grataufschwung wird durch eine verschneidungsartige Rinne (2+) erklettert. Weiter über schönen Fels immer direkt den Grat entlang, bis sich die Steilheit zurücklegt und wir über Geröll das Plateau unter dem eigentlichen Gipfelaufbau erreichen. Hier treffen wir den Normalweg von Westen und folgen diesen bis ganz bis an den Gipfelaufbau heran. Über Bänder, Stufen und einen kurzen Kamin (2) erreichen wir alsbald den Gipfel.

Abstieg: Als Abstieg kommen nun die zwei markierten Wege in Frage, wobei wir dem Normalweg über die Cascades des Anglais wegen der schönen Badegumpen dem Vorzug geben. Die andere Variante wäre der gelb markierte Weg, den wir anfangs verfolgten. Dieser hat zumeist bis in den Frühsommer große Schneefelder.

Quelle: Genusskletteratlass Korsika von Kurt Schall, Stefanie und Peter Rieder

Begehung am: 13.07.2009 durch Schwiegermutter Christine und Harald

Monte Genova 418m / Ostgrat

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Ostgrat, Stellen 2 bis 3 / ca. 200hm

Allgemeines: Der Monte Genova ist mit 418m der höchste Punkt der Agriates Wüste (Désert des Agriates). So weit das Auge reicht überzieht eine üppig wachsende, undurchdringliche, dornige und doch mit zauberhaften Düften aufwartende Macchia diese seltsame Gegend. In Mitten dieser Landschaft steht der Monte Genova, der mit 418m zwar keine sonderliche Höhe aufweist, aber Dank seines felsigen Aufbaus einen besonderen Reiz ausstrahlt. Sehr empfehlenswerte, selten durchgeführte Tour für Korsikaurlauber, die die Macchia besser kennen lernen möchten 😉
In dem seit 30.04.2008 aufliegenden Gipfelbuch waren nur 3 Besteigungen zuvor eingetragen!

Mühen: ca. 2 ½ h + Anreise zum Fuß des Berges

Talort und Ausgangspunkt: Von Saint-Florent geht es über die D 81 in Richtung Calvi. Nach ca. 12km, kurz nach dem Weiler Casta, zweigt rechts eine Piste zum Strand von Saleccia ab.
Ist man mit dem eigenen Auto unterwegs, so lässt man dieses hier stehen und bewältigt den weiteren Zustieg am besten mit dem Mountainbike oder zu Fuß.
Kurz bevor die Piste den schon von weitem sichtbaren Monte Genova nahekommt und sich nach links wendet, zweigt rechts eine Piste ab. Dieser folgt man bis nahe dem beginnenden Ostgrat. Einige 100 Meter zuvor zweigt links der Normalweg (Steinmann) ab.

Routenbeschreibung: Durch die Macchia, immer den Weg des geringsten Widerstandes folgend, in Richtung Ostgrat und auf diesem immer aufwärts in zum Teil herrlicher Tafonikletterei bis zum höchsten Punkt mit Mauren Kopf Fahne und Gipfelbuch. Die meisten Steilstufen lassen sich links in leichterem Gelände umgehen.
Für den Abstieg wählt man idealer Weise den Normalweg, der spärlich mit Steinmännchen markiert und auch schon dicht mit Macchia zugewachsen ist.

Begehung am: 15.06.2009

Großer Ödstein 2355m / Kirchengrat / XEIS

Oedstein_Kirchengrat

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Charakter der Tour:
Wir würden diese Tour als mittelschwer beurteilen. Die Tour auf den gr. Ödstein ist sicher ein Klassiker. Der Weg ist durchgehend markiert, ist aber sicher kein Spaziergang. Es gibt 2 Schlüsselstellen: Einen 4m Riss und eine 8m Wand. Die Schwierigkeiten überschreiten aber sicher nicht den Grad 2+. Was die Tour schwierig macht ist die Länge und dass man auf demselben Weg wieder absteigen muss. Bei Nässe ist der Steig sicher nicht zu empfehlen.

Ausgangspunkt:
Johnsbach bzw. Parkplatz beim Gehöft Oberkainz. Das Gehöft ist sehr einfach zu finden. Kurz vor dem Gasthof Ödsteinblick, geht es links bergauf. Anzahl der Parkplätze ist nicht sehr groß!

Mühen:
Aufstieg ca. 4 Stunden / Abstieg über selben Weg ca. 3 Stunden
Gesamtgehzeit: ca. 7 Stunden

Stationen der Tour:
Parkplatz beim Gehöft Oberkainz (900m) – eigentlicher Einstieg in die Tour (1340m) –Johnsbacher Scharte (1785m) – SW-Grat (2025m) – vorbei am kl. Ödstein auf den gr. Ödstein (2355m)

Beschreibung der Tour :
Wir starten die Bergtour beim Gehöft Oberkainz und folgen der Forststraße bergauf. Die Orientierung ist einfach und auch gut beschrieben. Es geht stetig auf guten Weg bergauf bis zum Kainzriegel. Anmerkung: Die Tour ist durchgehend mit roten Punkten markiert. Von hier geht’s über eine Geröllhalde bis zum eigentlichen Einstieg. Über eine Felsstufe geht’s in eine erdige Rinne. Diese Rinne ist mit einem Fixseil versichert. Beim Abstieg leistet dieses Fixseil gute Dienste! Nach der Rinne geht’s nach links in die nächste Rinne bzw. glattes Bachbett. Durch diese lange Rinne immer bergauf bis zur Johnsbacher-Scharte. Von dort weiter auf dem Grat und über Schrofenhänge bis zur ersten Schlüsselstelle. Ein 4m Riss. Diesen Riss umgehen wir links. Es ist auch logischer diesen Verlauf zu wählen und auf die Kraxlerei beim Riss zu verzichten. Von dort ist es nicht mehr weit auf den SW-Grat. Von diesem Grat hat man schöne Tiefblicke nach Johnsbach und besonders auf die Kirche. Darum trägt der Steig auch den Namen: Kirchengrat! Bald erreichen wir den kl. Ödstein. Dieser wird rechts umgangen und sehr bald stehen wir vor der 2. Schlüsselstelle der Tour, der 8m Wand. Eine schöne kleine feine Kletterei im griffigen Fels. Dann geht’s links um den „Teufelszahn“ und über Rinnen und Schrofen zum Gipfelgrat. Diesen folgen wir und erreichen bald den Gipfel! Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg!

Anmerkung:
Trittsicherheit und gute Kondition sind Vorraussetzungen für diese Bergfahrt. Wir empfehlen die Mitnahme eines Steinschlaghelms!

Quellennachweis:
Freytag & berndt / WK5062 Nationalpark Gesäuse – Admont – Eisenerz

Hüttenbewertung:

Donnerwirt (Johnsbach):
Der Gasthof ist ganzjährig geöffnet (im Sommer kein Ruhetag). Ein klassischer Gasthof mit guter Küche und gutem Ambiente. Im gemütlichen Gastgarten kann man die Tour gut ausklingen lassen. Ebenfalls gelangt man vom Parkplatz des Donnerwirts zur Kirche von Johnsbach und zum bekannten Bergsteigerfriedhof.

Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Begangen von: Roland; Christian (Präsi); Manfred; Hans (Hüttenkönig) 6.Sept. 2008

Zierler / Traunstein 1691m

Traunstein Zierler

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Zierler: Stellen 1-2

Allgemeines: .
Der Anstieg über den Zierler Steig ist ein weiterer lohnender Weg auf den Traunstein mit kurzen Kletterstellen im unteren Schwierigkeitsbereich. Auf Grund des relativ logischen Wegverlaufs auch besten geeignet für schwindelfreie und trittsichere Bergwanderer.

Talort und Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gasthof Hoisn auf Traunsteinstrasse am Ostufer des Traunsees

Mühen: 1200hm, Gehzeit ca. 3h auf den Gipfel

Routenbeschreibung:
Vom Gasthof Hoisn folgt man den gut markierten Weg in Richtung Kaltenbachwildnis. In einer leichten links Kurve zweigt der Weg rechts von der Forststraße ab. Wir gehen die Forststraße jedoch noch ca. 100m weiter und zweigen dann rechts in einen Fahrweg ein, der sich bald zu einem Pfad verengt. Diesen immer gut sichtbaren Weg folgen wir bis zum Sattel zwischen Adlerhorts und Zierlerberg. Hierher gelangt man auch, wenn man den Weg in die Kaltenbachwildnis bis zum Adlerhorst folgt und anschließend den Steig unterhalb der Kletterrouten aufwärts geht. Hat man erst einmal die Scharte erreicht, gibt es keine Orientierungsschwierigkeiten mehr. Man folgt im weiteren Verlauf den deutlichen Steigspuren bis hinauf auf den Zierlerberg und weiter bis zum Sattel der zwischen Zierlerberg und Traunstein. Jetzt rechts aufwärts über ein kurzes, gut griffiges Felswand’l und auf einem Band weiter bis deutliche Begehungsspuren aufwärts durch eine Latschen-Schneise führen.
Jetzt immer den Steigspuren folgen bis zu der schon von unten sichtbaren Rinne. Diese Schlucht verfolgt man über mehrere Steilstufen, die man zumeist rechts umgeht, und erreicht in Kürze das Wandbuch. Von hier erreicht man in wenigen Minuten den Ausstieg des Hernlersteigs und den Gipfel.

Als Abstieg wählten wir – wie meistens – die Schotterriese. Natürlich nicht ohne vorher die obligatorische flüssige Stärkung am Traunsteinhaus eingenommen zu haben.

Begehung:
Lissi und Harald am 02.11.2008

Fünffingerspitze 2996m – Ãœberschreitung

Fünffingerspitze

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Fünffingerspitze Überschreitung 4

Allgemeines: Die Daumenkante auf die Fünffingerspitze in der Langkofelgruppe zählt längst zu den alpinen Klassikern und ist dementsprechend stark frequentiert. Landschaftlich großartige, ausgesetzte Klettertour in besten Fels. Kein Wunder also, dass man hier nicht alleine ist. Ab dem Hauptgipfel (Zeigefinger) war es überraschender Weise sehr ruhig – wir gingen als einzige Seilschaft dieses Tages die gesamte Überschreitung.

Mühen: 4h reine Kletterzeit, ca. 22 SL (würde man die gesamte Tour sichern), gesamt ca. 6h

Absicherung: meist einzementierte Haken an den Standplätzen und einige Zwischenhaken; Abseilstellen sind bis zum Hauptgipfel gut eingerichtet, danach schon etwas alpiner

Talort und Ausgangspunkt: Sellajoch 2244 m, Gondelbahn beim Sellajoch-Haus

Zustieg: Wir wählten die gemütliche Art und schwebten mit der Gondelbahn aufwärts. Von der Bergstation (Toni Demetz-Hütte 2681m) in der Langkofelscharte folgt man einen gut ausgetretenen Weg aufwärts und erreicht in wenigen Minuten den Einstieg der Daumenkante.

Routenbeschreibung: Über eine Rampe geht es empor zum ersten Standplatz auf einem breitem Schuttband. Hier rechts haltend über leichtes Schroffengelände aufwärts bis zur Nordkante des Daumens. In genussvoller Kletterei geht es immer an der Gratkante entlang auf den Gipfel des Daumens. Durch abklettern und abseilen gelangt man in die Daumenscharte, wo es auf der gegenüberliegenden Wand (hier trifft man auf den Normalweg) wieder aufwärts geht. Der Zeigefinger wird ostseitig gequert. Bei einem großen Klemmblock, kurz vor dem Hauptgipfel (Mittelfinger) gibt es zwei Varianten: entweder durch den Klemmblock durch, oder die von uns gewählte Variante, den kurzen steilen Riss zum Gipfel. Vom höchsten Punkt geht es südlich, leicht absteigend weiter bis zur Abseilstelle. Ca. 25m in die anschließende Scharte abseilen. Der folgende Ringfinger wird luftig überschritten und am höchsten Punkt wieder südlich in die nächste Scharte abgeseilt. Weiter geht es über eine Platte an der Ostseite des kleinen Fingers zu der nächsten Abseilstelle. Äußerst luftig seilt man sich weitere 15m schräg in die Scharte ab. Weiter geht’s an der Westseite und den anschließenden Westgrat runter bis zum oberen Ende einer großen Rinne. Ab hier den Steinmännern folgen und nochmals 2x in die Fünffingerscharte abseilen.

Abstieg: Von der Fünffingerscharte geht’s die Geröllrinne zurück zum Sellapass.

Anmerkung: Diese Klettertour ist absolut empfehlenswert, auch wenn die Nordkante auf den Daumen manchmal überlaufen ist.

Stand: 28.08.2008

Traunstein kreuz und quer

Traunstein kreuz und quer

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Traunstein kreuz und quer d.h.: Hans-Hernler-Steig rauf -> Mairalmsteig runter -> Ostgrat rauf (Stellen bis 2) -> Schotterriese und Teile vom Naturfreundesteig runter

Allgemeines: .
Wenn wir einen Berg als Hausberg bezeichnen können, so ist dies sicher der Traunstein!
Nachdem wir nun schon alle bezeichneten Wege sowie auch viele Kletterrouten unzählige Male begangen haben, reifte beim Hüttenkönig Hans und mir die Idee mehrere Anstiege zu verbinden und den Traunstein kreuz und quer an einem Tag zu begehen.

Talort und Ausgangspunkt: Parkplatz am Ende der Traunsteinstrasse am Ostufer des Traunsees

Mühen: gute 2200hm, Gesamtgehzeit 7:15h

Routenbeschreibung:
Als ersten Aufstieg wählen wir den am Vormittag noch schattigen Hans-Hernler-Steig, der größtenteils durch Schrofen und Waldgelände führt. Nach dem erreichen der frisch renovierten und erweiterten Gmundner Hütte 1666m geht es zunächst Richtung Traunsteinhaus 1580m und kurz zuvor den Mairalmsteig runter bis zum Kaisertisch. Hier biegen wir links ab und erreichen in kürze die Mairalm, welche wir rechts liegen lassen und uns auf den Weg in Richtung Hohe Scharte machen.
Ostgrat: Auf der Hohen Scharte biegen wir links ab und folgen dem zunächst noch sichtbaren Steiglein nach Westen, welcher sich auf der bald erreichten Schotterriese langsam verliert. Nun geht’s in einer breiten Rinne über steile Grashänge empor, wobei man sich eher links an den Felsen hält und diese an einer geeigneten Stelle (Steinmann) nach links verlässt. Oben angelangt wird man auch sogleich mit dem ersten Blick auf das Traunsteinkreuz belohnt, welches uns von nun an die Orientierung wieder erleichtert. Nun mehr oder weniger südlich (links) vom Grat weiter ansteigen, wo nach einem kürzeren Steilstück auch schon das Wandbuch zu finden ist. Ab hier beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten (bis 2) und es geht zum Teil sehr ausgesetzt immer auf der Gratschneide entlang. Nach anregender Kletterei erreichen wir wieder einen breiteren Abschnitt des Grates (Latschengasse). Kurz danach wechselt der Steig auf die Nordseite des Grates. Kletterer die den oberen vierten Grad seilfrei beherrschen, können auch den direkten Ostgrad weiter verfolgen – ich nicht – zu brüchig und zu ausgesetzt! (Falls ein Seil mit dabei ist: beim Einstieg ist ein rostiger Normalhaken) Nach einem kurzen Abstieg folgt man dem ausgeprägten Steig in einer Querung zur „Grünen Gasse“. Oben, nach der grünen Gasse geht’s nach links über das letzte kurzes Kletterstück in wenigen Minuten auf den Gipfel (mit tollem Blick auf den Ostgrat).
Vom Gipfel geht es wieder die einzigen 2-300m, welche wir bei dieser Tour doppelt gehen, in Richtung Traunsteinhaus. Nach einer kurzen flüssigen Stärkung folgten wir dem schnellsten Abstieg vom Traunstein bis hinunter – der Schotterriese – welche zum größten Teil immer entlang dem Naturfreunde Steig hinab geht (dauert ca. 45min bis zum Parkplatz).

Anmerkung:
Der Ostgrat ist trotz seiner geringen Schwierigkeit (der 2 Schwierigkeitsgrad wird nie überschritten) doch auf längere Strecken hin sehr ausgesetzt und sollte aufgrund der steilen grasigen Passagen nicht bei Nässe begangen werden.

Begehung:
Hans und Harald am 10.06.2006 (leider wurde unser erster Versuch durch starken Regen auf der Hohen Scharte vereitelt)
Harald 05.07.2008

Aufklettern 2008

Altjahrestour 2007

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Aufklettern in der Wachau / Dürnstein vom 18.-19. April 2008

Es gibt zwei wichtige Termine im Jahr die man auf keinen Fall versäumen sollte, abgesehen vom Hochzeitstag 😉 !!!

1. Altjahrestour
2. Aufklettern (siehe Bericht)

Die Sehnsucht nach einem warmen Felsen und guten Wein weckte uns aus dem Winterschlaf und was bietet sich mehr an, als beim Frühlingsstart in die Wachau zu fahren.
Sieben, hoch motivierte Männer, machten sich also auf den Weg in die zweit kleinste (430 Einwohner) und dritt älteste Stadt Österreichs -> nach Dürnstein.
Auch wenn so mancher glaubte: „Wir benötigen doch kein Zimmer!?“ so war es schon verdammt nett, mitten in der Stadt, bei Familie Böhm, untergebracht zu sein. Auf diesem Weg, Grüße von uns!!
Natürlich ist es nicht nur das „Alte Presshaus“, wo wir nun zu den Stammgästen zählen (warum wohl?!?), sondern die wunderbaren Klettermöglichkeiten und die sensationelle Natur. Der Frühling war dort schon voll im Gange und so konnten wir bei herrlichen Temperaturen und vor allem bei Sonnenschein, aufklettern. Wir entschieden uns für den Favorit im Dürnsteiner-Klettergarten, den „Däumling“.

wachau08.jpgEs waren nur zwei Kletterrouten im 5. Grad notwendig, um zu bemerken, dass es an der Zeit war, wieder mehr zu trainieren. Aber trotzdem machten wir eine sehr gute Figur als wir nach den zahlreichen, extrem schwierigen Routen 😉 , zielstrebig ins „Tal“ marschierten.
Nach einem Glas Wasser und einem warmen und stärkenden Essen trieb es uns sofort in’s Bett!!
OK, ist vielleicht nicht ganz die Wahrheit. Aber gegessen haben wir wirklich sehr gut und zum Wasser tranken wir ein wenig Wein, ein wenig.
OK, OK, wir machten mal wieder Sperrstunde. Was sonst!
Eigentlich hatte nur Manfred etwas gegen die Sperrstunde, er zog es lieber vor, etwas früher „in sich zu gehen.“

wachau08.jpgNach einem tollen Frühstück mit Wachauerlaberl ging es am Donauuferfelsen vorbei ins Krumbachtal zum „Don Bosco Grat“. Nach dem letzten Haus, über die Bahn, geht’s ins Tal hinein. 300 Meter entlang an alten Weinbergmauern bis zum Kummerstalturm. Der Einstieg befindet sich unter dem markanten Spalt (Kamin).
Zugegeben, sicherlich keine alpine Herausforderung, aber Achtung!
Der Einstiegs-Kamin war gar nicht ohne (hatte als Vorsteiger nach kurzer Nacht anfangs ganz schön die Hose voll. Wie gesagt: Aufklettern!) und ab der Hälfte sind so gut wie keine Sicherungen vorhanden. Schadet aber nicht, man gehört eh wieder daran gewöhnt. Laut bergsteigen.at ist der Fels sehr schön und die Absicherung sehr gut. Na ja, sagen wir mal sie sind gut!
Aber ansonsten eine tolle Tour um die Seilabfolgen zu routinieren und sich die gewohnte moralische Stärke zu holen, wenn es nicht stört, dass der Seilpartner eigentlich immer gleich um die Ecke steht. Aber die tolle Natur und die zahlreichen schönen Kletterstellen sind es wirklich wert. Außerdem kann man zu jeder Zeit abbrechen, so wie wir, weil es zu regnen begann und uns der Hunger zum Handeln zwang. Wir werden nämlich immer grantig, wenn der Hunger kommt. Wir entschieden uns über den Berg-Hügelrücken zur Fesselhütte zu gehen, was wir noch, vor allem Harald, bereuen sollten.

wachau08.jpgNach dem der Durst abgeklungen war, ging es über den Wanderweg folgend retour nach Dürnstein bis… ein überaus lauter, grausamer Schrei durch die Wachau drang. Es war leider kein Hirsch dem gerade sein Traumrehlein vor die Hufen gelaufen ist, sondern Harald, der versucht hat einen Schritt am Außenknöchel zu machen. Dass tat weh und endete mit einem Bändereinriss = eine Woche Liegegips + fünf Wochen Stützschiene. Was soll`s, Schachspielen ist zwar weniger gefährlich aber auch da kann man vom Sessel stürzen.
Harald brachten wir stützend bis ins alte Presshaus wo nochmals gut gegessen und auf´s Aufklettern angestoßen wurde. Das machten wir zwar am Vorabend schon ein paar mal, aber das kann ja nicht schaden.
In einer 10 Sekunden langen Diskussionsrunde – auch das muss sein – wurde beschlossen, auch 2009 unser Aufklettern in der Wachau abzuhalten. Genug neue Routen wurden schon gesichtet und auch der Presshaus-Wirt vorgewarnt.
In diesem Sinne, dem ´arald gute und schnelle Heilung damit die Klassiker nicht lange auf dich warten müssen.

Unser Tipp: Auch ohne Klettervorhaben, mit festen Schuhwerk, ins Krummbachtal starten. Es ist echt sehenswert wie die Natur Ihren Boden zurückgewinnt und zum Bobachten und Verweilen einlädt. Das Tal ist bis zum Kamm zu durchsteigen. Ab dem Wanderweg rechts weg zur Fesselhütte.
Aber bitte Vorsicht!! Angeblich brüten im Tal seltene Vögel (welche auch immer??) Für Kinder nur mit Trittfestigkeit zu empfehlen, aber man muss ja nicht bis rauf. Übrigens gibt es auch noch nach der Burg, Richtung Fesselhütte, tolle Klettermöglichkeiten.

Hüttenbewertung:

Dürnstein:
Nur wenige Minuten vom Klettergarten entfernt ist man immer der Versuchung nahe, eine kurze Pause in einer der vielen Heurigern und Gaststätten einzulegen.

Wir hätten beinahe 5 von 5 Ratsherrnflaschen verliehen 😉
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Noch eine Bitte der Wirte, Einwohner und Genießer der Wachau!


Nehmt Euren Müll bitte wieder mit!!!

Capu a Cuccula / Prima Platterina

PrimaPlatterina

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Capu a Cuccula 2049m, Prima Platterina 3 bis 4+ (Stelle 5-) / 350hm

Allgemeines: Lt. Genusskletteratlass Korsika einer der schönsten Anstiege dieses Schwierigkeitsgrades auf Korsika. Größtenteils herrliche Plattenkletterei, bei der kleinere Run-outs vorkommen. Die schwierigsten Stellen können über die Route „Plattenrücken“ (3 bis 4) umgangen werden, welche der Anstieg mehrmals kreuzt.

Mühen: 4h reine Kletterzeit, ca. 13 SL auf 350hm, gesamt ca. 7h

Talort und Ausgangspunkt: Auf der Strecke Portu in Richtung Col de Verghio ca. 5km nach Evisa 829m befindet sich nach einer Feriensiedlung (Village de Vacances) auf der linken Seite ein kleiner Parkplatz.

Absicherung: keine vorhanden, großteils gute Sicherungsmöglichkeiten

Zustieg: Vom Parkplatz folgt man der Forststraße in Richtung Bocca a u Saltu und überquert nach ca. 1km eine Brücke. Weiter der Forststraße folgend, bis man nach ca. 15min zu einem weiteren Bachbett mit Brücke gelangt. Nun rechts von der Forststraße ab und entlang des rechten Bachufers einen kleinen Steig aufwärts folgen bis sich dieser verliert. Weiter am besten direkt im linken Bachbett noch ca. 30min aufwärts zu den bereits sichtbaren Plattenfluchten. Zum Einstieg etwas rechtshaltend aufwärts zu markantem Absatz mit Baum.

Routenbeschreibung: Rißdurchzogene Platten leiten linkshaltend weiter unter eine steile Wandstufe mit Schuppe. Über diese hinweg weiter aufwärts in herrlicher Wandkletterei zum höchsten Punkt des ersten turmartigen Aufschwungs. Nach einem kurzen Abstieg geht es weiter über eine steile Tafoniwand zu einem großem Absatz. Die anschließenden 150m bis zum nächsten großen Absatz sind ein wahrer Genuss für jeden Plattenliebhaber. Zum Abschluss geht es nochmals über schöne Platten weiter bis zum höchsten Punkt.

Abstieg: Vom Ausstieg links (westlich) in der bewachsenen Mulde den Steigspuren und z.T. Steinmännern bis zu einer weiten, muldenartigen Hochebene folgen und im anschließenden Hochwald bis zu einer Forststraße absteigen, die zur Bocca a u Saltu führt. Auf dieser links (östlich) absteigend zurück zum Parkplatz.

Anmerkung: Die Capu a Cuccula gehört mit Sicherheit zu unseren Lieblings(kletter)bergen auf Korsika. Schöne Klettereien und absolute Einsamkeit.

Quelle: Genusskletteratlass Korsika von Kurt Schall, Stefanie und Peter Rieder

Begehung am: 15.06.2003 durch Lissi und Harald