Kleine Laserzwand 2568 m / Bügeleisenkante

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Bügeleisenkante: Stelle 4, 3+ obl. / 350 hm / 11 SL

Allgemeines: Der Name Klassiker ist für uns wie ein kleiner Magnet. So konnten wir auch an der Bügeleisenkante nicht vorbei, ohne sie uns etwas genauer anzusehen. Überraschend war für uns die Tatsache, dass wir uns gezwungen sahen die Kletterpatschen anzuziehen. Nicht der Schlüsselstelle wegen, sondern wegen der glatten Platte zuvor. Noch im Schatten und auch ein wenig feucht, bot diese uns keine Gelegenheit mit unseren Bergschuhen etwas Reibung zu erzielen. Für uns ist die Platte die eigentliche Schlüsselstelle.

Schwierigkeit: eine Stelle 4 und 3+ ansonsten leichter

Mühen: 2 ½ h

Absicherung: Sehr gut mit Theniushaken abgesichert, welche auch den Wegverlauf klar vorgeben.

Ausgangspunkt: Lienzer Dolomiten Hütte oder wie in unserem Falle die urgemütliche Kerschbaumeralm.

Zustieg: Von der Dolomiten Hütte verwenden wir den Rudl-Eller-Steig zur Karlsbader Hütte. Bei der Westschlucht, wo der Steig abwärts geht, befindet sich der nahezu unübersehbare Einstieg bei einer markanten gelben Tafel.

Routenbeschreibung: Keine notwendig – einfach den Theniushaken folgen.

Abstieg: Vom Ausstieg den Trittspuren folgend zum Laserzwandsattel und auf dem markierten Weg, zuletzt über die schon von weitem sichtbare Schotterriese absteigen zur Karlsbader Hütte.

Begehung am: 06.09.2009 durch Christian und Harald

Hüttenbewertung:

Kerschbaumeralm:
Zum ersten Mal in dem herrlichen, schroffen Felsmassiv der Lienzer Dolomiten, nützten wir auch gleich die Gelegenheit, die wohl urigste Hütte in diesem Gebiet, die Kerschbaumeralm, besser kennen zu lernen.
Bewirtet wurden wir äußerst freundlich von Barbara und Hansl Wibmer. 2009 war leider das letzte von 16 Jahren in denen die urigen Wirtsleut die Kerschbaumeralm bewirtschaftet haben. So hatten wir gerade noch das Glück Sie und Ihren exzellenten DOLOMITI – Kenner wissen bescheid 😉 – persönlich kennen zu lernen. Natürlich in der Küche!

Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen. Die neuen Pächter müssen sich diese natürlich erst verdienen.
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Lienzer Dolomitenhütte:
Auf einem Felssporn gelegen, gleicht die Dolomitenhütte einem nahezu einem Adlerhorst – steht zumindest im Prospekt. Leider hat die Hütte, eigentlich schon eher das Haus, schon eine Größe und Dimension angenommen, welche nicht mehr dem für uns sehr wichtigen Flair und Charme einer Berghütte nahekommt. Die Verpflegung und vor allem die Wirtin sind allerdings schwerstens in Ordnung.

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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