Klettergarten Wiesberghaus – mit unserem Kletternachwuchs unterwegs

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Allgemeines: Der Übungsklettergarten beim Wiesberghaus ist ideal zum Schnuppern im herrlichen Dachsteinkalk und zum Training für angehende Plattenschleicher. Er ist sehr gut eingebohrt und hat sogar einen Übungsklettersteig. Das Topo liegt am Wiesberghaus zur Einsicht auf. Es sind auch Mehrseillängenrouten möglich. Durchwegs Routen im Bereich 3-5, vereinzelt auch schwierigere.

Mühen: Zustieg vom Wiesberghaus – ca. 15-20 min
Anstieg von der Seilbahnstation Gjaidalm mit Kinder ca. 2 Stunden

Idealer Ausgangspunkt: Wiesberghaus (1884 m) TVN

Zur Tour: Nach einigen Anläufen hat es heuer endlich geklappt. Die Väter Mayer und Edelmayr – nachbarschaftlich und klettermäßig verbunden – haben es mit den Kindern ins alpine Umfeld geschafft. Nach der Wintersaison in den Kletterhallen (Galli, Auwiesen, Bad Leonfelden und Altenberg) und den Mühlviertler Klettergärten (Gupf, Waxenberg, Burenkogel) wollten unsere Nachwuchsnaturfreunde endlich ins Gebirge. Bei traumhaftem Juli-Wetter und unter der Woche starteten wir Richtung Obertraun. Nach 3 Stationen starteten wir von der Gjaidalm Richtung Wiesberghaus. Der Weg ist landschaftlich herrlich – nach 2 kurzen Rastpausen mit Blick auf den Dachstein – („…da wollen wir auch rauf“) vielleicht klappt es nächstes Jahr – erreichten wir das Wiesberghaus – kurze Stärkung und dann ran an den Fels – Nach vielen Seillängen in den Wasserrillenplatten – einem kräftigen Abendgewitter – gutem Essen – machten wir uns am frühen Nachmittag des zweiten Tages wieder auf den Rückweg – Durstig und hungrig machten wir noch einen Badestopp beim Hallstättersee bevor wir uns beim Steegwirt genüsslich stärkten. Nach der Heimkehr und die Wiedersehensfreude der Mütter war sofort klar – das machen wir nächstes Jahr wieder.

Hüttenbewertung:

Wiesberghaus:
Das Wiesberghaus als Stützpunkt hat auch den Kindern gut gefallen und haben die Väter beim Aufbleiben locker in die Taschen gesteckt, die Bewirtung war OK, Die Wirtsleute freundlich und wir hatten ein 8-Bett-Lager zu Fünft – für die Kinder ideal (ein Lager ohne Schnarcher) – nur der Sanitärbereich ist nach wie vor geruchsmäßig alles andere als ideal – aber das haben wir auch ausgehalten, wie schon so oft bei all unseren Besuchen.

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Mit waren: die Nachwuchsnaturfreunde Julia, Helena und Florian
Christian und Hans