Nockplatte im (halb)Winter

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Nockplatte: ca. 4-5 / 150 hm / 5 SL

Allgemeines: Die schönen Plattenflüchten der Nockplatte sind schon von weitem gut sichtbar. So verwundert es nicht, wenn diese auch häufig begangen werden. Nachdem wir heuer bei unserem ersten Anlauf im Jänner sprichwörtlich im Schnee stecken geblieben sind, haben wir unser Vorhaben – zwar nicht mehr im Winter – aber dennoch mit ausreichend Schnee bewältigen können. Beim Einstieg und auf den Bändern war mit den Kletterschuhen Schneestapfen angesagt – alpines Kneippen sozusagen – mit etwas kalten Fingern und Zehen ging es dann auf die sonnigen, stellenweise noch feuchten Platten.

Schwierigkeit: Passagen 4-5 sonst 3-4, wir haben z.T. zwischen den einzelnen Routen gewechselt (auch ungewollt, aber der Schnee hat‘s möglich gemacht) und hatten somit ein paar interessante Plattenquergänge.

Mühen: 1300hm, Nockplatten 2h, gesamt ca. 7 h – im Sommer? (aber sicher um einiges weniger)

Ausgangspunkt: Hinteres Rettenbachtal, Parkplatz am Ende der Fahrmöglichkeit

Zustieg: Vom Parkplatz den Steig auf den Hohen Nock folgen bis zu gelben Wegweiser folgen. Hier links abzweigen und anfangs gut sichtbaren Steig folgen. Der weitere Verlauf blieb uns auf Grund von reichlich Schnee verborgen – wir haben allerdings sicher nicht den besten, aber durchaus auch halbwegs brauchbaren Weg durch die Latschen gefunden. Zum Schluss geht es über freies Gelände zum Wandfuß der Nockplatte.

Routenbeschreibung: Keine notwendig – einfach irgendwie die schönen Platten rauf.

Abstieg: Vom Ausstieg nach rechts Richtung Gipfel Hoher Nock. Den Abstieg über das Schartl mit Abklettern haben wir uns auf Grund von Überwächtungen nicht getraut. So sind wir also weiter und vor dem Wiederaufstieg zu Nock rechts runter und folgten im Anschluß unseren Spuren retour ins Tal und endlich in trockene Schuhe.

Begehung am: 17.04.2011 durch Christian und Harald