Sengsengebirge Ãœberschreitung als Skitour

Sengsengebirgeüberquerung_Ski

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Allgemeines: Die Sengsengebirge Längsüberschreitung mit Skiern ist eine großartige, relativ einsame Tour und wieder so ein typischer Fall, dass manche Touren im Winter einfach schöner und interessanter sind. Der dafür benötigte Zeitaufwand entspricht nahezu dem im Sommer. Wer diese Tour gemütlich angehen möchte, kann auch im Uwe-Anderle-Biwak übernachten.

Mühen: ca. 2500 hm, Distanz knapp 25 km, ca. 8:30h Gesamtzeit, fünf Gipfel, zahlreiche Gegenanstiege (dieses mal aber ohne Spering bzw. Sperring wie auf manchen Schildern). Da bei den Höhenmetern und Kilometern sehr unterschiedliche Angaben gefunden werden, hätten wir nochmals versucht den Track genau nachzuzeichnen und sind auf 2529hm und 25km gekommen. Egal ob es nun etwas mehr oder weniger hm sind – die Sengsengebirgsüberschreitung ist einfach lohnend.

Ausgangspunkt: Ob Klauser Stausee od. Rettenbach (Windischgarsten) ist eigentlich egal. Im Winter empfiehlt sich aber eher Klaus, da zum Schluß die schöne Abfahrt von der Hohen Nock als Belohnung wartet.

Routenbeschreibung: Im Großen und Ganzen entlang des Sommerweges.
Von Klaus an der Pyhrnbahn den Markierungen folgen in Richtung Spering / Höhenweg Sengsengebirge. Je nach Schneelage kann angenehmer sein direkt über den Siebenstein zu gehen und anschließend über die Forststraße bis zum Speringsender. Nun immer in Kammnähe aufs Schillereck (1748m) und in weiterer Folge auf den Hochsengs (1838m). Vom Hochsengs über die Südflanke immer linkshaltend abfahren und sobald es möglich ist Richtung Uwe-Anderle-Biwak queren. Der Weiterweg auf den Gamskogel (1710m) ist schon von weitem sichtbar und ohne Probleme. Zwischen Gamskogel und Rohrauer Größtenberg (1810m) ist der Grat z.T. schmal und überwechtet. Der Grat kann jedoch entschärft werden, indem vom Gamskogel rechtzeitig abgefahren und im unteren, flacheren Teil zum Größtenberg gequert wird. Von hier geht es in schöner Abfahrt hinab in den Rottalsattel und über den kaum ausgeprägten Schneeberg (1880m) auf den Hohen Nock (1963m). Als Belohnung wartet die schöne Abfahrt durch den Budergraben ins Rettenbachtal.

Bemerkung: Lawinengefahr und Wechten beachten.