Sportklettern in Thailand

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In ganz Thailand gibt es etliche kleinere und größere Klettergebiete die über das gesamte Land verteilt sind. Somit hat der „Back Packer“ jederzeit die Möglichkeit, einen kleinen Abstecher zum Klettern zu machen (Wenn er die Ausrüstung dabei hat! Ausborgen geht kaum).

Das mit Sicherheit bekannteste und größte Gebiet befindet sich auf der Halbinsel von Krabi in Mitten Thailands auf der Höhe von Pucket.
Auf der mittlerweile stark touristifizierten Halbinsel befinden sich zwei Strände. Zum Einen der mit Hotels zugepflasterte „Raily Beach“, der zur Ost und Westseite ins Meer mündet. Zum Anderen der noch eher behüteten „Tonsai Beach“. Selten habe ich eine so stressfreie und angenehme Umgebung genossen, was übrigens für das gesamte Land Gilt!

Am Morgen gemütlich aufstehen und zum Frühstücken etwas tiefer in den Dschungel spazieren, sich die Route raussuchen und bei Bedarf gleich einsteigen. Der Großteil der Routen liegt direkt vor der Apartment-Tür.

Auch bei Regen muss man nicht auf den Felsen verzichten, da sich etwas versteckt eine zum Bouldern hervorragend geeignete Tropfsteinhöhle befindet.

Die Routen sind zum Großteil gut saniert und erinnern stark an die Kletterei auf Kalymnos.
Vor Routen die jedoch schon länger als 3 Jahre nicht mehr saniert wurden ist auf jeden Fall abzuraten! Das Salz und der Thailändische Fels lassen bei Regen und stürmischer See die Bohrhaken ungewöhnlich stark korrodieren! Die Sanierungsdaten sind den meisten Kletterführern entnehmen.

Ich habe selten ein so freundliches, hilfsbereites Volk und ein wunderschönes Land erlebt wie in Thailand! Man sollte sich jedoch mindesten 3 Wochen Zeit nehmen um die Flugzeit, Flugkosten und Aufenthaltsdauer in ein vernünftiges Verhältnis zu stellen.

Euer
Timo Eidher