Ski-Umrundung der Drei Zinnen

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Charakter der Tour:
Die Umrundung der Drei Zinnen im Winter gehört zu den landschaftlich großartigsten Unternehmungen in den Dolomiten. Die Tour beginnt zuerst mit einer sanften Skiwanderung, führt über eine felsdurchsetzten Steilstufe auf die aussichtsreiche Hochfläche der Drei Zinnen und endet mit einer traumhaften Abfahrt durch schluchtähnliches Gelände zu Forcella de l’Arghena. Wer den sommerlichen Trubel in diesem Gebiet kennt, weiß die Einsamkeit im Winter doppelt zu schätzen.

Ausgangspunkt:
Von Toblach auf der Straße nach Cortina d’Ampezzo durch das Höhlensteintal ca. 10km bis zum Hotel „Drei Zinnen“. Kurz nach dem Hotel ist ein Parkplatz auf der linken Seite (geeignet für Wohnmobile).

Mühen:
gute 1100hm; Aufstieg zum Paternsattel 2457m 3 – 3 ½ Stunden, gesamt inkl. Abfahrt vom Col di Mezzo über die Forcella de l’Arghena gute 5 – 5 ½ Stunden

Stationen der Tour:
Parkplatz 1406m – Paternsattel 2457m – Rifugio Auronzo (2320m) – Col di Mezzo 2354m

Beschreibung der Tour :
Vom Parkplatz folgen wir zunächst den flachen Forstweg durch das Rienztal in Richtung der schon von unten sichtbaren Drei Zinnen. Nach ca. 5km kommen wir zu einer felsdurchsetzten Steilstufe, die wir in einer langen Querung überwinden und erreichen dann auf gut 2200m die flache Hochebene der „Langen Alm“. Weiter geht es nun, immer den großartige Anblick der Nordwände der Drei Zinnen vor Augen, unschwierig über sanft gestuftes Gelände zum Paternsattel 2457m. Die Drei Zinnen Hütte lassen wir dabei links liegen. Während wir am Paternsattel die Felle abnehmen, geniesen wir die tolle Aussicht nach Süden. Nun fahren wir, oberhalb von der Lavaredo Hütte haltend, in südwestlicher Richtung ab und erreichen flach querend die Cappella degli Alpini 2314m. Hier müssen wir nochmals anfellen und folgen den Sommerweg zur Auronzo Hütte 2320m (nur Sommerbewirtschaftung). Weiter geht es leicht ansteigend nach Nordwesten über welliges Gelände zum Col di Mezzo. Von hier beginnt die reizvolle Abfahrt durch schluchtähnliches Gelände zu Forcella de l’Arghena. Auf den Fahrweg unserer Aufstiegsroute geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Anmerkung:
Bei dieser Tour sind absolut sichere Verhältnisse erforderlich.

Quellennachweis:
Schitourenatlas Südtirol und Österreich Süd, Schall-Verlag

Begangen von: Lissi und Harald am 03.01.2009

Einserkofel Umrundung

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Charakter der Tour:
Diese Tour würde wir mit Mittelschwer beurteilen. Sicher ein Klassiker in diesem Gebiet!. Man kommt bei allen Highlights der Gegend vorbei! Fischleinstal – Zwölfer- Paternkofel-Drei Zinnen!
Und was nicht zu vergessen ist: Obwohl die Tour doch insgesamt 7 Stunden dauert, taucht doch immer zum richtigen Zeitpunkt eine gemütliche Hütte am Horizont auf!!

Ausgangspunkt:

Talstation der Rotwandwiesen-Gondelbahn , oder bei den Parkplätzen der Fischleinboden-Hütte in Sexten bzw. Bad Moos.

Mühen:
Aufstieg bis zur Zsigismondy-Comici Hütte 2 ½ Stunden / Büllelejochhütte 1 Stunde / Drei-Zinnen-Hütte 1 Stunde / Abstieg durchs Altensteiner Tal zur Talschlußhütte 2 Stunden / zurück zum Ausgangspunkt bei der Talstation der Rotwandwiesen-Gondelbahn 1 Stunde

Gesamtgehzeit ca. 7 ½ Stunden

Stationen der Tour:
Fischleinboden-Hütte(1450m) –Talschlußhütte (1540m)- Zsigismondy-Comici Hütte (2224m)- Büllelejochhütte (2528m) – Drei-Zinnen-Hütte (2405m)– Talschlußhütte – Fischleinboden- Hütte

Beschreibung der Tour :

Wir beginnen die Wanderung bei der Talstation der Rotwandwiesen Gondelbahn. Von hier geht’s auf einem gemütlichen Weg bis zur Fischleinboden Hütte und weiter bis zur Talschlußhütte. Nach einer kurzen Labung geht’s von nun an bergauf zur Zsigmondy-Comici Hütte. Hier sollte man nicht einfach vorbeihetzten, sondern die Gastfreundschaft der Hütte genießen. Diesmal verzichten wir auf die Ladung Spagetti und begnügen uns mit einem guten Bierchen. Der Ausblick von der Hütte ist grandios. Der Zwölfer ist in voller Pracht zu bewundern. Man bzw. ich trenne mich ja immer schwer von einer Hütte, aber dieses mal wissen wir, dass noch 2 Hütten unseren Weg säumen. Das macht den Abschied etwas leichter für uns. Von hier machen wir uns auf dem Weg Nr.101 Richtung Büllelejochhütte. Diese erreichen wir nach einer Stunde .Wir beschließen bei dieser wirklich entzückenden Hütte die tägliche Ladung an Spagetti zu ordern. Das Wetter spielt auch mit, und wir genießen die Sonne, das gute Essen und natürlich den guten vino rosso!!
Wieder einmal müssen wir Abschied nehmen und wir ziehen weiter auf dem Weg 102 leicht bergab und an den Flanken des Paternkofels entlang zu der Drei-Zinnen-Hütte. Hier herrscht der übliche Rummel. Die vielen Tagesausflügler die mit dem Auto die Mautstraße zu den Zinnen und dann den kurzen Weg von der Auronzohütte auf sich nehmen, machen einen ganz schönen Wirbel. Und auf der Hütte herrscht dann Hochbetrieb. Die Hütte an sich liegt wunderschön gelegen und besitzt sicher einen der schönsten Panoramablicke in den Dolomiten. Hier halten wir uns nur kurz auf und genießen den herrlichen Blick zu den Drei Zinnen!
Der Abstieg durch das Altensteiner Tal (Weg Nr. 102) ist nicht allzu schwierig und der Weg ist gut angelegt. Man sieht auf die mächtigen Abstürze des Einserkofel, wo im Herbst dieses Jahres (2007) ein riesiger Felssturz das ganze Fischleinstal mit einer Staubwolke überzogen hat.
Angekommen bei der Talschlußhütte genehmigen wir uns, wie könnte es auch anders sein, ein gutes Bierchen vom Fass! Dann geht’s wieder gemütlich dem Ausgangspunkt unserer Tour entgegen.

Hüttenbewertung:

Talschlusshütte:

Diese Hütte wurde vor nicht allzu langer Zeit neu gebaut. Ist eigentlich mehr oder weniger ein Ausflugsgasthof mit einer tollen Kulisse

Wir würden 3 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Zsigismondy-Comici Hütte
Die Hütte liegt wunderschön. Schöne Blicke zum Zwölfer und den Alpinisteig sowie auf den Elferkogel. Die Bedienung ist wie immer sehr zuvorkommend und freundlich. Außerdem hat die Hütte auch schon sehr viele berühmte Kletterer der frühren Zeit als Gäste begrüßen dürfen. Dies verleiht ihr ein besonderes Charisma.

Wir würden 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Büllelejochhütte
Diese Hütte hat uns sehr gut gefallen, da sie wirklich sehr heimelig und klein ist. Wie auf den Foto zu sehen ist, fast schon ein bisschen kitschig! Das Essen war gut und beim Wein gibt’s in Italien selten Probleme.

Wir würden auch hier 4 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Drei-Zinnen-Hütte:
Diese Hütte leidet sicher unter den enormen Ansturm von Touristen, die die Mautstraße von Misurina hinauf zu den 3 Zinnen benützen. An Geschichte und an einem grandiosen Panorama fehlt es der Hütte sicher nicht, dennoch schneidet sie in unserer Bewertung nicht so gut ab, da der Gesamteindruck zählt!

Wir würden 2 von 5 Ratsherrnflaschen verleihen.
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Quellennachweis:
KOMPASS Nr.57,58 (M.1:50 000) KOMPASS Großer Wander-Atlas DOLOMITEN Nr. 606

Begangen von : Michaela und Hansi am 4. September 2006